Fragen und Antworten

Was ist Channeling?

Channeling ist ein Entgrenzen, ein Zurücktreten des Ich, das es ermöglicht, dass sich das größere Ganze, das du bist, in deinem Sein ausbreiten und entfalten kann. Channeln erlaubt dir zu erleben, was du wirklich bist im Gegensatz zu dem, was du denkst zu sein.

Ich nutze den Begriff Channeling nicht gern, da ich die dahinterliegende Zweiteilung nicht mag (die uns glauben lässt, dass es das Ich gibt) und so die Illusion des Ich verstärkt.

Was/wen channelst du?

Jedes Lebewesen/jeder Mensch ist angebunden und ist verbunden mit dem Grenzenlosen. Das begrenzte Ich­bewusst­sein ist eine Illusion. Was aber nichts daran ändert, dass das bewusste Spüren des Verbun­den­seins sehr heilsam ist (und für mein Leben sehr zentral).

Um sich mit dem Grenzenlosen zu verbinden, gibt es viele Wege, über Bilder, über Schreiben, über Pendeln, über Sprechen, über Bewegung, Berührung, Kunst – im Prinzip über jeglichen Ausdruck. Jeder Mensch hat unterschiedliche Begabungen, und welche Methode deine Stärke ist, lohnt es sich zu erkunden.

Es gibt folgende Schwingungsebenen, an die du dich anknüpfen kannst.

  • 1.1. Deine eigene Seele
  • 1.2. Andere, nicht eingekörperte Seelen
  • 2. Die Seelenfamilie/n
  • 3. Quellen der Kausalebene

Je höher die Ziffer in der Aufzählung, desto höher die Schwingung, auf die du dich einstellen musst, um Verbindung zu bekommen. Alles ist eine Frage der Übung, aber auch der bereits vorhandenen Möglichkeiten einer Öffnung.

Ich selbst channel nur transpersonale, hochschwingende Energien (und keine Einzelseelen), da sich das für mich besser anfühlt. Seit 2015 channele ich kausale Quellen (“die Quelle”) und seit 2021 meine Seelenfamilie (“das Wir”). Früher dachte ich immer “höher schwingend ist besser”, aber irgendwann habe ich gelernt, es macht nicht immer Sinn, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen :) und es ist sowieso alles miteinander verbunden.

Wenn Menschen zu mir zu einer Einzelsitzung kommen, prüfe ich genau, welche Ebene für die Fragestellung bzw. das Thema benötigt wird, um die Transformation bzw. das Loslassen so angenehm wie möglich gestalten zu können.

Wie bist du zum Channeling gekommen?

Ich bin Mitte der 90er Jahre über ein älteres Buch von Stanislav Grofs über LSD-Forschung und Erfahrungen mit früheren Leben gestolpert, was mich für die Erforschung seelischer Welten geöffnet hat. Daraufhin bin ich dann auf das Buch “Archetypen der Seele” von Varda Hasselmann gestoßen und ihre Ausführungen zum Seelenalter, habe 1997 ein Seminar bei ihr besucht und war von den Channelings so angetan, dass ich seitdem alle 1-5 Jahre zu einer Einzelsitzung bei einem Medium gegangen bin, um zu schauen, ob ich auf dem richtigen Weg bin.

Viele Jahre später in einer der Sitzungen wurde mir dann gesagt, ich sei nun auch bereit “zu sprechen” und mir wurde eine detaillierte Anleitung gegeben, wie ich es machen möge. Ich habe es noch am Abend im Hotel probiert und es funktionierte. Seitdem channele ich.

In welchem Zustand bist du während des Channelns? Bist du in Trance?

Jeder, der sich entgrenzt, ist in Trance. Es gibt leichte und tiefe Trancezustände. Je tiefer die Trance, desto höher die Schwingung, auf die du Zugriff hast.

Es gibt Wachtrancen und Tieftrancen. In Tieftrance erinnerst du dich nicht mehr an das, was in Trance passiert ist.

In Wachtrance bekommst du mit, was passiert, und du erinnerst dich auch an das, was gewesen ist.

Ich arbeite mit Wachtrancen unterschiedlicher Tiefe, je nachdem, wie komplex das Thema und wie hoch die Schwingung ist, an die ich andocken möchte.

Was ist der Unterschied zwischen dem „Wir“ und der „Quelle“?

Beides sind transpersonale Energien, das eine ist die Seelenfamilie (Wir) und das andere eine Quelle der Kausalebene (Quelle) (Kategorisierung nach Hasselmann).

Beide sind von den Begrenzungen von Raum und Zeit und denen einer Persönlichkeit befreit. In ihrer Angstfreiheit und Körperlosigkeit haben sie die Möglichkeit, uns mit ihren neuartigen Blickwinkeln zu beschenken.

Manche Themen sitzen so fest bzw. ruhen in so tiefen oder alten Traumen, dass die Quelle besser geeignet ist, diese energetisch in Bewegung zu bringen, um zu einer Lösung zu kommen. Andere Fragestellungen benötigen keine „Kanonen, um damit auf Spatzen zu schießen“ und sind leichter mit dem Wir zu vermitteln.

Inhaltlich, also von den Wortinhalten her, gibt es wenig bis keine Unterschiede. Besser weiß ich es nicht zu beschreiben, als dass es einen Unterschied in der energetischen Präsenz oder Brisanz gibt. Wenn du möchtest, kann du hier in die Unterschiede reinhören (Audios auf Youtube).

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