Alle: Gedichte der Quelle

Mit eiligen Schritten streift

Mit eiligen Schritten streift der Sommer über das Land.
Jetzt ist er da in seiner ganzen Pracht.
Das Licht und die Wärme, die euch nähren und versorgen.
Die Entspannung und Ruhe, die er mit sich bringt, tragen dich über den Tag
Und verbinden dich mit der Natur.

Lasse den Sommer in dein Herz,
Atme die Stille und das Leben.
Blicke freudvoll auf den vor dir liegenden Tag.

~Quelle3 Gordon Axmann

 
 

Gib dich ganz hin

Gib dich ganz hin
Dem Strom deines Lebens,
Den du selbst erschaffst
Aufgrund deiner Erfahrungen und Wünsche.

Lass dich nur treiben
In tiefem Vertrauen,
Dass dein Strom sein Ziel erreicht
Und dich erfüllen wird in Weisen, die du heute noch nicht ausdrücken kannst.

Atme tief ein und wisse,
Dass das Leben dich trägt
Und Kräfte dich begleiten,
Die ein inniges Interesse an dir haben.

Sage Ja zum Leben,
Sage Ja zum Strom
Wie immer er auch gerade sich dir zeigt.
Mal ruhig, mal wild, gehe mit ihm.

~Quelle Gordon Axmann

 
 

Der Baum am Wegesrand

Der Baum am Wegesrand lebt sein Leben.
Er atmet und wächst und produziert Sauerstoff,
Den du zum Leben benötigst.

Der Baum dient dem Leben.
Der Baum lebt sein Leben.
Der Baum ist glücklich, weil er sich und anderen dient.

Er findet Sinn im Leben,
Er findet Glück im Sein.
Er findet Sinn im Glücklichsein.

~Quelle Gordon Axmann

 
 

Groß tragen die Menschen

Groß tragen die Menschen ihre Aufgaben.
Stark brüllt der Löwe im Kampf mit der Beute.

Sie umarmen sich in einem Tanz des Todes:
Die eine gibt ihr Leben für die Existenz,
Gänzlich im Einklang mit dem Geschehen,
Der andere nimmt in Dankbarkeit aus der Fülle.

Der Mensch jedoch ist unzufrieden mit den Dingen,
Schwimmt gegen den Strom seines Lebens im Dienst seiner Aufgaben.
Es gibt viel zu tun, es gibt viel zu erreichen,
Wenn du jemand sein willst.

~Quelle Gordon Axmann